Feuerverk schnell Riesentad langsam und Vogel

KDW Fight-Night-Reloaded am 13.10.2007 im Wenden-Hillmicke

Daten und Fakten

    
- Januar 2004 gegründet von Wadim Blagoweschtschenskij (Trainer für Leichtkontakt und Pointfighting )

Trainiert wird in der Spiel und Sporthalle in Wenden-Hillmicke

Januar 2005 stößt der Trainer Suphi Beyoglu zum Verein
(Trainer für Vollkontakt Kick- und Thaiboxen)

TITEL:
„Deutschen Meisters der Kinder“ von Edwin Bulert im Semikontakt
"Europameistertitel der Jugend" im Leichtkontakt von Daniel Galic

ZIEL:

Insbesondere Jugendlichen soll mit diesem Sport eine Form der Selbstverteidigung geboten werden die der Aggressionskontrolle und der Stärkung des Selbstbewusstseins dient.

Stand 200
7

Mit etwas Verspätung komme ich in Hillmicke an und sehe schon an den belegten Parkplätzen, dass die Veranstaltung
gut besucht ist. Mitten in der Halle ist ein Kampfring aufgestellt, ähnlich wie er mir aus Klitschkoübertragungen bekannt ist. Über 100 Zuschauer jubeln den zwei kämpfenden Athleten zu. Dann der Abbruch wegen einer Nasenblutung, die zunächst nicht
zu stoppen ist. In der Halle riecht es nach Adrenalin und Desinfektionsmitteln. Trainer und Betreuer begleiten jeden
Kämpfer zur Arena während aus den Lautsprecherboxen der Eventfirma "Schmidt & Boersma GbR" aufputschende Musik den Zuschauer fesselt. Eigentlich wollte ich nur ein paar Fotos machen und wieder gehen, aber was ich in den nächsten
Stunden sehe ist spannender als Kino und interessanter als ein Fußballländerspiel. Also bleibe ich bis zum letzten Kampf und sehe Kickboxen wie es professioneller in einem Ort wie Hillmicke nicht sein kann. Trainierte Athleten, viele mit türkischen Wurzeln oder deutschstämmige aus der ehemaligen Sowjetunion, schenken sich im Ring nichts. Ein Schnelligkeits- und Kräftemessen par excellence. Jeder Fighter steht mehrmals im Ring - für jeweils zwei kräfteraubende Runden. Ein Ringrichter klärt fair und achtet auf die Gesundheit der Sportler. Viele Kämpfer werden im Verlauf des Turniers angezählt. Punktrichter entscheiden die K ämpfe, die nicht durch technisches K O entschieden werden. Am ganzen Abend sehe ich keinen unfairen Verlierer und keinen überheblichen Gewinner. Nach jedem Kampf verabschieden sich die Kontrahenten sportlich. Dem Sieger eines Kampfes winkt jeweils ein
Pokal, dem Verlierer Anerkennung und Respekt für die mutige Teilnahme. Den Trainern und Verantwortlichen sei an dieser Stelle mal gesagt: Tolle Arbeit!

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